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Projekt: Atatürk

Mustafa Kemal Atatürk ist das Symbol einer demokratischen und modernen Türkei, in der jeder frei leben kann. In vielen Ländern stehen seine Statuen und Gedenktafeln, wie z.B. in den USA, Australien, Niederlande etc. Mit seinen Bestrebungen für Gleichberechtigung
zwischen Frau und Mann, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und den Frieden in der Welt spielte er eine Vorreiterrolle in einer Zeit, in der Imperialismus, Krieg und Zerstörung die Welt beherrschten.

Wer war Mustafa Kemal Atatürk?

  • Mustafa Kemal Atatürk (1881 – 1938) ist der Gründer und der erste Präsident der türkischen Republik.
  • Im Januar 1915 wurde ihm das Kommando über die auf der Halbinsel Gallipoli stationierte 19. Division der 5. Armee übertragen.
  • Auf diesem Posten vollbrachte er im Abwehrkampf gegen die Alliierten, welche die Herrschaft über die Dardanellen erringen wollten, eine legendäre militärische Glanztat, die schließlich den Rücktritt des britischen Ersten Lords der Admiralität Winston Churchill zur Folge hatte.
  •  19. Mai 1919 Überfahrt nach Samsung. Beginn der Unabhängigkeitsbewegung.
  • Auf seine Entlassung aus der osmanischen Armee reagierte er mit dem Ablegen der Uniform und der Einberufung von Kongressen in Erzurum und Sivas sowie der Gründung der Nationalversammlung 1920 in Ankara (Ankara wurde in der Folge nach und nach zur neuen türkischen Hauptstadt ausgebaut).
  • Todesurteil durch osmanische Regierung
  • Durch Siege über die Griechen, wurde Mustafa Kemal von der Nationalversammlung zum Oberbefehlshaber ernannt.
  • 1921 wurde er von der Nationalversammlung zum Marschall ernannt und mit dem Ehrentitel Gazi geehrt. Seine politischen Leitlinien, die Prinzipien des Kemalismus, werden offiziell weiterhin hochgehalten.
  • Republikanismus im Sinne von Volkssouveränität,
  • Nationalismus als Wendung gegen den Vielvölkerstaat des osmanischen Zuschnitts,
  • Populismus als Ausdruck einer auf die Interessen des Volkes, nicht einer Klasse gerichteten Politik,
  • Revolutionismus im Sinne einer stetigen Fortführung von Reformen, Laizismus, d. h. Trennung von Staat und Religion.
  • 1936 wird er für den Friedensnobelpreis durch griechischen Premierminister vorgeschlagen
  • Klare Abgrenzung zu Hitler und Mussolini
  • Aufnahme von geflüchteten Deutsch-Juden in die Türkei wie z.B. Ernst Reuter oder Clemens Holzmeister (Architekt)

 

Wirtschaftliche Beziehungen

  • Die deutsch-türkischen Beziehungen wurden durch einzelne Persönlichkeiten besonders befördert. So bemühte sich der äußerst türkeifreundliche Journalist Dr. Ernst Jäckh (1875–1959), der fest an den Reformwillen und die Zukunft der Türkei glaubte, sehr darum, Deutschland dem Osmanischen Reich
    näher zu bringen und damit die durch den deutschen Kaiser angestoßene Freundschaft, die wirtschaftlichen Beziehungen und eine eventuelle politische Bündnispartnerschaft voranzubringen.
  • Reise einer fünfzigköpfigen Delegation nach Hamburg. Besuch von Blohm und Voss, Hagenbeck, Elbtunnel sowie ein Festmahl durch die Handelskammer
  • mittlerweile Konsul eingesetzt (kein hamburgischer Kaufmann auf Honorarbasis mehr)
  • Hamburger Firmen unterhielten eigene Kontrolleure in den Häfen der Schwarzmeerküste
  • Import von Früchten und Nüssen sowie weitere Importware direkt nach Hamburg
  • Besondere Beziehungen zum Osmanischen Reich in jenen Jahren hatte die Hamburgische Werft Blohm und Voss. Sie war seit der Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert in der Türkei durch die Firma Walter Berghaus vertreten.
  • 1924 wieder Zulassung der Beziehungen zwischen der Türkei und Deutschland
  • Die Türkei war sehr interessiert an der Wiederaufnahme der Beziehungen zu Deutschland. Auf ihr Betreiben hin konnte bereits am 3. März 1924 ein deutsch-türkischer Freundschaftsvertrag abgeschlossen werden. Der Austausch von Botschaftern folgte kurz danach. Der deutsche Botschafter Rudolf Nadolny (1873–1953) war einer der ersten ausländischen Diplomaten, der in die neue Hauptstadt Ankara zog. Bereits 1924 wurde ein großes Grundstück auf dem Weg nach Çankaya für den zukünftigen Botschaftsbau erworben. Im selben Jahr wurde vom Hamburger Hafen aus ein Holzfertighaus in die Türkei verschifft, das dann das erste Botschaftsgebäude darstellte.
  • Deutschland war dann das erste Land, das einen Handelsvertrag auf der Basis der meistbegünstigung mit der Türkei abschloss. Damit wurde eine Handelspartnerschaft begründet, die – wie schon erwähnt – durch die Störungen der Weltwirtschaft eher begünstigt als beeinträchtigt wurde und Deutschland bereits 1932 wieder zum wichtigsten Handelspartner der Türkei machte.
  • Die Werft Blohm und Voss baute wie bereits vor dem 1. Weltkrieg wieder Schiffe für die Türkei – eins davon hatte besondere Bedeutung: 1931 lief bei Blohm und Voss die Yacht „Savarona“ vom Stapel, die Atatürk als Rückzugs- und Erholungsort benutzte. Später war sie dann türkisches Staatsschiff, und gegen Ende ihrer Dienstzeit wurde sie als Marine-Schulschiff benutzt.

Wie Atatürk die Juden rettete

Die Stadtplanung für die neue Hauptstadt Ankara, die in ganz kurzer Zeit von einem ärmlichen Provinznest mit ein paar Tausend Einwohnern zur repräsentativen Großstadt wuchs, wurde dem deutschen Hochschulprofessor Herrmann Jansen übertragen. Viele öffentliche Gebäude in Ankara wurden von deutschen und österreichischen Architekten errichtet, die vom Bauhaus-Stil beeinflusst waren.

Aus Hamburg emigrierte 1934 der Chemiker Fritz Arndt (1885–1969), der bereits 1915 für drei Jahre in Istanbul gelehrt hatte, in die Türkei. Er wurde Direktor des Chemischen Instituts der Universität Istanbul und blieb dort, bis er 1955 wieder nach Hamburg zurückkehrte. 1938 emigrierte der Hamburger Zoologe Curt Kosswig (1903–1982) nach Istanbul und lehrte dort bis zu seiner Rückkehr nach Deutschland ebenfalls im Jahr 1955.

Auch der Einfluss von Architekten aus dem deutschsprachigen Raum ist bis heute in den Städten der Türkei nicht zu übersehen. Dazu trugen nicht nur der bereits erwähnte Stadtplaner Jansen und die Architekten Bruno Taut und Clemens Holzmeister bei, sondern zum Beispiel auch Gustav Oelsner (1879–1956), der bis 1933 Stadtbaurat in Altona war und in Istanbul das Straßen- und  Verkehrskonzept für die wachsende Wirtschaftsmetropole erarbeitete.

Ca. 1000 Lehrkräfte von deutschen Hochschulen immigrierten mit ihren Familien, die in Deutschland aufgrund ihres Glaubens verfolgt wurden, in die Türkei. Schätzungen gehen von knapp 5000 Menschen aus, die dadurch den Holocaust überlebt haben. 

Weizsäcker war der erste Bundespräsident, der nach Theodor Heuss 1957 die Türkei besuchte – und der erste westliche überhaupt nach dem Militärputsch vom September 1980. Die Türken hegten die Hoffnung auf Annäherung an Europa. Weizsäcker wiederum nutzte die Gelegenheit, die Universität zu besuchen und an das Schicksal der deutschen Flüchtlinge zu erinnern.

In Dankbarkeit dem türkischen Volk, das von 1933 bis 1945 unter der Führung von Staatspräsident Atatürk an seinen akademischen Institutionen deutschen Hochschullehrern Zuflucht gewährte. Im Namen des deutschen Volkes Richard von Weizsäcker, Präsident der Bundesrepublik Deutschland, 29. Mai 1986.“

Im Zeitalter des Kalten Krieges betonte nun die westdeutsche Politik die Bedeutung der Türkei und die Notwendigkeit, sie politisch zu unterstützten, um sie vor kommunistischem Einfluss zu bewahren. Bundeskanzler Adenauer war höchstpersönlich ein Verfechter dieser politischen Linie. Zum Ausdruck
kam dies nicht zuletzt durch seine Mitgliedschaft in der „Deutsch-Türkischen Gesellschaft“, die 1953 in Bonn durch Fritz Baade, einen ehemaligen Türkei-Emigranten, gegründet wurde. Diese Gesellschaft, die heute noch in Bonn existiert, hatte über viele Jahrzehnte auch einen Ableger in Hamburg.

Midnight Soccer

Midnight Soccer ist ein Projekt, welches von DJ BÜGELBRETT geschaffen wurde, um Jugendliche von der Straße zu holen und die Integration zu fördern!

Integration, Werte, Freundschaft und Perspektive sind die Zutaten für dieses mitreißende Projekt.
Wir als Deutsch-Türkische Jugend Hamburg unterstützen dieses tolle Projekt unseres Mitglieds. 

Wir wollen in allen Bezirken Hamburgs Midnight- Soccer Turniere anbieten und damit junge Leute von der Straße holen. Besonders in Problemvierteln und in der Nähe von Zentren für geflüchtete Menschen soll das Angebot platziert werden. Das langfristige Ziel ist es, das Angebot auf ganz Hamburg auszuweiten. In der Anfangsphase planen wir mindestens  jeden Freitag oder Samstag eine Veranstaltung durchzuführen. Langfristig soll das Turnier freitags und samstags in jedem Bezirk angeboten werden.

Beim Midnight Soccer Hamburg sind alle Menschen willkommen. Das Angebot richtet sich aber in erster Linie an junge Erwachsene zwischen 18 und 28 Jahren mit Flucht- und oder Migrationshintergrund, die ansonsten wenig Möglichkeiten haben, ihre Freizeit gemeinsam sinnvoll zu verbringen. Dieses Angebot soll aber niemanden ausschließen. Im Gegenteil: Eine Durchmischung mit „Althamburgern- und Hamburgerinnen“, verschiedenen Religions- und Kulturzugehörigkeiten sind ausdrücklich gewünscht.

Spende für Obdachlose

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